3 Fakten & Mythen zum Thema Meditation

Aktualisiert: 17. Nov 2020

Meditation für nicht entspannte Denker, Anfänger, Abbrecher und eingeschlafene Beine.

80 % der Menschen die mit Meditation beginnen, brechen ihre Meditationspraxis ab.

Sie glauben es nicht zu können, still sitzen und an nichts zu denken ist so schwer. Bloß nichts denken -

verdammt meine Nase juckt - ich kann nicht mehr sitzen - mein Rücken - mir schlafen die Beine ein - Mist ich schafffe es nicht mich zu entspannen. Das wird wohl nichts!



Was für ein Stress, wo ist den da die Ruhe und Entspannung? Wirklich schade, denn so muss es für dich nicht enden. Hier bekommst du drei hilfreiche Tipps von mir zum durchhalten und weitermachen. Es lohnt sich hier nochmal ein bisschen Zeit zu investieren.


Tipp eins - versuche nicht verkrampft an nichts zu denken, das funktioniert so nicht. Unser Gehirn will denken und Pläne schmieden, das ist seine Aufgabe. Aber versuche mal deinen

Gedanken nicht deine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Hier ein Beispiel, stelle dir eine Person vor die dich echt nervt und sie will deine ganze Aufmerksamkeit. Du hältst Blickkontakt, lächelst und nickst und was passiert? Die Person hat deine Aufmerksamkeit und nervt weiter. Jetzt mal anders, Du schaust zur Seite, reagierst nicht und sagst " ich geh mir mal was zu trinken holen, bis später". Du hast deine Aufmerksamkeit entzogen und die Person, also deine Gedanken stehen da und schmollen.


Tipp zwei - nur im Lotussitz meditiert es sich richtig. Stimmt so nicht, Du kannst auch liegen, an die Wand gelehnt sitzen oder auf einem Stuhl oder Hocker. Ein Meditationsbänkchen oder Kissen ist auch fein und auf der Bettkante sitzend meditiert es sich bestens. Kein Stress mit dem Sitz, er muss bequem für dich sein und er darf dich nicht ablenken. Idealerweise sind deine Knie tiefer als die Hüften und dein Rücken sollte aufgerichtet sein. Mit einem krummen Rücken wirst du dich genauso unwohl fühlen, wie mit den Knien an den Ohrläppchen und verkrampften Schultern.


Tipp drei - wo schicke ich denn nun meine Aufmerksamkeit hin, wenn meine Gedanken ausscheiden und ich gut sitze? Nimm hier doch einfach das Werkzeug das du immer dabei hast - deinen Atem. Atme ohne Anzustrengung, nicht besonders tief und nicht besonders lang.

Atme ganz natürlich durch die Nase ein und aus. Nimm hier die kleinen Pausen zwischen deinen Atemzügen wahr und atme in deiner persönlichen Art und Weise. Es hilft dir vielleicht wenn du dazu zählst: Einatmen eins - Ausatmen eins, Einatmen zwei - Ausatmen zwei,

usw. bis 10 und dann wieder von vorne. Falls du dich verzählst beginne wieder bei eins. Das ist kein Wettbewerb und du kannst nichts falsch machen. Schließe deine Augen, so zentrierst du dich und wirst nicht abgelenkt.


Ich hoffe du beginnst noch heute!


meditative Grüße aus Lohberg

deine Anja